Auch 2017 möchte ich in die Homepage meine Gedanken in normaler oder polemischer Art niederschreiben. ===============================
 Auch 2017 möchte ich in die Homepage meine Gedanken in normaler oder polemischer Art niederschreiben. ===============================  

  Auch zuhören bereichert das Leben

Hela Baumarkt, auch Kaufland bezeichne ich, sind für mich Kommunikations-Center.

Dort trifft man Kollegen, Bekannte, sympathische und unsympathische Mitmenschen, also alles was so kreucht und fleucht. So auch gestern zwei frühere Kollegen, zwei Pensionisten.

 

Normal bin ich derjenige der labert, doch diesmal hörte ich zu was die beiden sich zu erzählen hatten. Der EINE gab zwischendurch mal seinen Senf ab, der ANDERE war eigenlich der "Monologist" und ist ein sehr beschäftigter Mann in seinem Ruhestand, der sich jeden Handstreich zahlen läßt. Für ihn bin ich ein Schwachkopf, weil ich kein Geld für meine Tätigkeiten verlange.

 

Aber lieber ein "Schwachkopf" sein, als diese ruheständlerische "Geldgeilheit" zu leben.

 

Ich glaube, diese Menschen haben nicht begriffen, noch keine Urne gesehen, dass in diesem kleinen Topf all der Reichtum keinen Platz hat.

 

Es ist natürlich eine Freude für die Erben zu sehen, zu erleben, welcher "Schwachkopf" ihr Vater war. Ob dieser "Schwachkopf" von Vater begriffen hat, dass es für die Nachkommen eher ein Nachteil ist, wenn sie ein großes Erbe antreten müssen. Durch dieses Verhalten werden die Erben in eine nicht reale Welt versetzt.

400.000.000.000 Euro werden jährlich vererbt. Nur weil manche denken, sie müssen ihren Kindern etwas GUTES tun.

 

Sagt ein Vater zu seinen Kindern: "Tut mir leid, ich kann jedem nur ein Haus und 100.000 Euro vererben. Ich bitte euch, vergesst das Jammern nicht"!

 

Meinem früheren Kollegen zuhören hat mir sehr viel gebracht. Aus diesem Zuhören entwickelte sich für mich eine positive Erkenntnis !

 

"Ich mache für mich und meiner Familie im Ruhestand (fast) alles richtig"!

 

Zeit haben für Andere und für sich, nicht mehr fremdgesteuert zu werden, etwas kostenlos der Gesellschaft, dem Nächsten in ehrenamtlicher Tätigkeit zu geben.

Die einen arbeiten im Ruhestand um Geld zu verdienen, ich bin REICH, denn es heißt:

"Zeit ist Geld"

und Zeit habe ich viel!

 

Wie definiert man Reichtum?

- Zeit haben für sich und andere ist Reichtum?!

- Geld, Sachwerte haben ist Reichtum?!

- Gesund sein ist Reichtum (kein Fragezeichen)!!

- Wissen ist Reichtum (kommt darauf an, wie es angewendet wird).?!

- Macht haben und ausleben ist Reichtum!?

 

Wenn "Dummheit, Gier, Geiz, Egoismus, Habsucht" als Reichtum angesehen wird, dann behaupte ich:

UNSERE GESELLSCHAFT IST REICH

und wir haben nur eine kleine Schicht von Armen!

 

ALSO VOLLLBESCHÄFTIGUNG IM REICHTUM!

 

Ich setze Zeit haben mit Lebensqualität gleich.

Können sich die "dazu verdienenden" Ruheständler durch das mehr Geld Lebensqualität kaufen. Wird Lebensqualität durch mehr Urlaub, neues Auto, Elektofahrräder, Kreuzfahrten usw. erzeugt?

Das muß jeder für sich entscheiden!

*

Nun muß ich aber fair sein. Es gibt Menschen im Ruhestand, die sehr wenig Rente bekommen und sind auf einen Nebenverdienst angewiesen. Diese sind NATÜRLICH AUSGENOMMEN.

Meine oben geschriebenen Zeilen richten sich an die Ruheständler, die es finanziell nicht nötig haben für Geld zu arbeiten. Meistens ist hinter ihrer guten Rente und sehr guten Pensionen die Arbeitsentgelte ihre noch arbeitenten Ehefrauen/Partnerinnen oder deren zweite gute Rente/Pension auf dem Konto.

 

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Gestern hatte eine Frau im Fernsehen aus ihrem Leben erzählt.

*

Sie bewohnte in Hamburg eine 200 qm große Wohnung.

Nach längeren Aufenthalte, viele Reisen, in Hotels aus dem Koffer lebend kam sie wieder in die große Wohnung nach Hamburg in das Nobelviertel zurück.

Sie durchstreifte diese große Einrichtung und kam sich sehr verloren vor. Darauf hin kündigte sie die Wohnung und mietete ein Zimmer mit 36 qm.

Die Zufriedenheit kam zurück, sie fühlte sich sehr wohl in ihrem neuen Zuhause und ist jetzt nach 4 Jahren immer noch glücklich diese Entscheidung getroffen zu haben. Durch die wenigeren Ausgaben an Miete, an Kleidung hat sie sich erlaubt, auch weniger zu arbeiten, mehr Freizeit, mehr ZEIT zu haben.

Auf ihren vielen Reisen (geschäftlich) hatte sie gemerkt, wie wenig der Mensch materiell eigentlich braucht um zufrieden und glücklich zu werden, zu sein.

 

Natürlich kann sich es nicht jeder erlauben, z.B. der eine Familie hat, diese Lebensform zu wählen.

Aber fragen kann sich jeder:

Muß ich jeden "Scheiss" haben, muß ich jeden "Scheiss" (Trend) mitmachen?

 

 

Um an die Quelle zu kommen, muß gegen den Strom geschwommen werden.

Dann darf man sich aber nicht wundern, wenn viel Treibholz entgegenkommt.

An der Quelle bin ich noch nicht angekommen, denn ich merke, das Wasser ist noch sehr drübe, stinkt manchmal stark, manchmal kann man den Gestank und das Treibholz ertragen.

Es kostet viel Kraft und wird oft von der Strömung mitgerissen bis man merkt, du schwimmst wieder in die falsche Richtung.

 

Nicht hinfallen ist schlimm, schlimm ist wenn nicht wieder aufgestanden wird.

Es ist nicht schlimm, mal wieder Strom abwärts sich treiben zu lassen. Schlimm ist, wenn der Weg zur Quelle nicht wieder eingenommen wird.

 

Ich wäre entsetzt, wenn ich für meinen Artikel viel Zustimmung bekommen würde. Ich meine Zustimmung der nur im Kopfe stattfindet. Schriftlich erhalte ich weder eine positive noch negative Zuschrift. Eigentlich schade!

 

Man kann den Wind nicht ändern, man kann aber die Segeln anders setzen!

 

(Nun muß ich meinen "klugen Kommentar" wieder loben,

- Eigenlob stinkt -

aber dieser verursacht keinen Umweltschaden).

 

Es grüßt die heimlichen Leser meiner polemisch geschriebenen Kommentare der

"Dummquatscher und -Schreiber

Eugen Kühnle

 

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